Falk ist nun fast fertig

Donnerstag, Mai 26, 2011 Posted by

falk7 So, endlich habe ich wieder Internet und kann ein Update machen.

Ich habe einiges geschafft, dann einiges zerstört, dabei einiges gelernt und danach wieder einiges geschafft.

Die Figur habe ich fast fertig gemacht. Ich habe eine Feueraura um die Sonne gemalt, alle großen Flächen mit Grundfarbe und Schatten versorgt. Ein paar Lichter gesetzt. Trennlinien gezogen und Highlights gesetzt. Dann habe ich mir gedacht: “Hm, eigentlich schaut die Base kacke aus, lass doch selber eine basteln”. Das Basteln der Base war kein Problem, dazu aber später mehr. Das Problem war, dass ich den Metallklumpen der vorher als Base diente entfernen musste. Das einzige Werkzeug das ich dafür hatte war eine Kneifzange… Danach hab ich erst mal die untere Hälfte der Figur noch einmal bemalt ;D

Zum Base. Ich wollte etwas basteln, das wie Kopfsteinpflaster aussieht. Dafür habe ich mir Linsen gekauft. Die Idee hab ich dann aber verworfen, zu rund und zu regelmäßig. Also raus in den Garten, da ein paar Kieselsteine gesammelt. Die quaderförmigsten dann in Green Stuff gedrückt und geschaut was passiert. Das war dann aber zu unregelmäßig. Also hab ich Sache mit dem Kopfsteinpflaster verworfen, noch ein Blümchen modelliert und “Gras” auf das Base geklebt. Das “Gras” ist übrigens 100% Bio-Naturprodukt, reinstes Katzenhaar von unserem Stubentiger ;D.

Beim Bemalen habe ich zum ersten Mal das Glaze-Medium von Vallejo benutzt um eine schwarze Lasur zur erstellen. Mit dem Ergebniss bin ich aber nicht zufrieden, ich denke, ich habe noch zu viel Farbe benutzt. Eigentlich wollt ich nur die Schatten hervorheben, habe aber alles schwarz getüncht…

Das Ergebnis ist aber ganz gut geworden, wie ich finde. Das nächste Bild wird dann hoffentlich die fertige Mini zeigen.

 

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Das Bemalen beginnt…

Montag, Mai 16, 2011 Posted by

falk4 So, nun sind endlich alle meine Bestellungen eingetroffen, jetzt kann ich endlich mit der Bemalung beginnen. Nach der Anpassung der Miniatur mit Modelliermasse, musste die Grundierung wieder nachgefrischt werden. Da habe ich auch gemerkt, dass die kleinen Nieten am Schild doch nicht so gut halten, wie ich mir das gedacht haben. Da musste ich mit neuen Nieten und Superkleber nacharbeiten.

Für die Grundierung habe ich Sprühgrundierung von Games Workschop verwendet. Anregung für die Technik habe ich im Bemalforum entdeckt. Dort wird vorgeschlagen, die Figur erst komplett schwarz zu grundieren, und dann noch mit kurzen weißen Sprühstößen aus großer Entfernung nachzuarbeiten. Sinn ist, dass die “schattigen” Stellen weiterhin dunkel bleiben und die erhabenen Stellen weiß grundiert sind, damit die Farben besser leuchten und helle Farben besser decken.

falk5 Am Sonntag kam ich dann endlich zum richtigen Malen. Naja, endlich ist nicht das richtige Wort, da ich mich schon etwas gedrückt habe, weil es einfach meine erste Miniatur seit einem guten Jahrzehnt ist. Außerdem habe ich in letzter Zeit so viel über Bemaltechnik gelesen, dass ich gar nicht wusste, wie ich anfangen soll.

Ich entschied mich für den Kopf. Zum ersten Mal wollte ich mit verdünnten Farben arbeiten, das habe ich früher nie gemacht. Zudem habe ich mich für die Vallejo – Game Color entschieden. Sollte ich also beim Helm Patzen und die Farbe zu dünn mischen, wollte ich nicht, die restliche Miniatur noch einmal bemalen müssen.

Zum ersten Mal wollte ich auch Farben mischen und damit hübsche Verläufe hinbekommen. In der Theorie und in Youtube-Videos ist das leichter als in der Praxis… Naja, das Ergebnis kann man ja auf dem Bild sehen. Ich muss auch sagen, ich hatte mit der Farbe zu kämpfen. Die Pigmente der Metallfarben haben sich beim Malen verklumpt und so kam es an manchen Stellen zu unschönen Unebenheiten. Ich muss wohl darauf achten, die Farben besser zu schütteln.

Nach dem Helm wusste ich nicht, wie ich weitermachen soll. Also habe ich erstmal alles in den Grundfarben bemalt. So sieht man auch wo es hingehen soll, und sollte ich bis zur nächsten Rollenspielsitzung nicht fertig werden, dann kann man trotzdem damit spielen…

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Die Trommeln donnern wieder

Dienstag, Mai 10, 2011 Posted by

Je mehr Tage verstreichen, desto angespannter wird die Stimmung in Greifenfurt. Die belagernden Schwarzpelze verhalten sich ruhig, aber irgend etwas hecken sie aus. Hinter turmhohen Schilden arbeiten ihre Sklaven. Vermutlich bauen sie teuflische Belagerungsmaschinen, mit denen sie unsere Mauern schlussendlich einreißen werden. Praios steh uns bei.

Der Gouverneur Marcian macht viel zu wenig. Ich bin kein Stratege, aber ich bin mir sicher, dass man versuchen sollte, die Orks außerhalb der Stadt zu lassen, als weitere Verteidigungslinien innerhalb der Stadt zu bauen. Naja, meine Kameraden und ich haben sowieso eine eigene Agenda.

Die zwei Vampire, die unbehelligt in der Stadt wandern und sich  an den unschuldigen Bewohnern gütlich tun müssen vernichtet werden. Praios sei Dank, gibt es immer noch einige Veteranen der Bannstrahler in Greifenfurt. Zur Praiosstund sollen die Vampire der heiligen Flamme übergeben werden.

Mit Feuereifer haben meine Gefährten Stroh und Öl in den Turm der Bestien geworfen. Ingerims heilige Flamme entzündete das Feuer und kurz darauf Stand der Turm unrettbar in Flammen.  Leider aber konnten sich die Vampire retten. Irgendwie sind sie der Brunst entkommen. Wenigstens sind sie nun verschwunden und ihr Unterschlupf ist zerstört.

Die nächsten Tage verliefen ruhig. Bald fingen aber die Trommeln der Orks an zu schlagen, ein sicheres Zeichen dafür, dass der Sturm bald über uns kommen wird. Viel erschreckender als die Trommeln waren aber die Nachrichten aus der Besprechung mit Marcian. Oberst Praiodro meldete mir, dass beide Vampire bei der Taktikbesprechung anwesend war. Marcian scheint nun von den schlussendlich gänzlich von den Zwölfen verlassen zu sein.  Die Duldung dieser götterverdammten Kreaturen ist schon Sünde genug, nein, er geht noch einen Pakt mit den Vampiren ein. Ketzerei und Hochverrat gegen die heilige Kirche Praios. Dieser Mann gehört der Inquisition überstellt. Nun ist er leider selbst die Vertretung der Inquisition hier und damit auch höchste weltliche Instanz. Alles was mir also bleibt, ist an ihn zu appellieren und ihm aufzuzeigen, auf welchen Irrwegen er sich befindet.

Die Fronten sind aber gehärtet. Die Dämonen scheinen ihn bereits so umgarnt zu haben, dass er keinen ehrhaften Gedanken mehr fassen kann. Für mich ist klar, dass er einen Pakt eingegangen ist und damit exkommuniziert und gerichtet werden muss. Somit ist der Angriff der Orks seine Rettung, welch Ironie.

Die Befürchtungen erfüllen sich. Hinter den Holzwänden wurden Belagerungstürme gebaut, welche nun unaufhörlich auf die Stadtmauern zu rücken. Unsere Magier versammeln sich auf einem Turm um diese Mördermaschinen abzuwehren. Dies macht sie natürlich zu einem idealen Ziel für die Schamanen des Feindes. Welch Tölpel… Ein Blitz fährt aus den Wolken herab und zerstört den Turm samt der Magier. Orks stürmen in die Bresche und das Blutbad beginnt. Im Verlauf des Tages verlieren wir die Bresche und müssen uns zu den Palisaden zurückziehen. Der Angriff der Orks hat begonnen und nur mit Praios’ Hilfe können wir die Stadt halten, bis Hilfe eintrifft.

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Modellbau, nächste Schritte

Montag, Mai 9, 2011 Posted by
falk3

So, am Wochenende, hab ich wieder ein paar Stunden investiert. Ich habe mich gegen die Peitsche entschieden und werde sie durch eine Geißel ersetzen. Diese habe ich aus Green Stuff und Draht gebaut. Werde sie aber erst nach dem Malen montieren. Außerdem habe ich noch Nieten an das Schild gebastelt und an der Brust die Sonne bearbeitet.

Nun muss nur noch ein wenig gefeilt werden, dann kann bemalt werden.

Zum Grundieren habe ich mir ein Airbrush-Set von meinem Bruder ausgeliehen. Heut Morgen ist davon die Druckluftdose geplatzt.  Man, hab ich mich erschreckt, als das Ding heut um 6 Uhr losgeröhrt hat…

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Nach Jahren wieder – Modellbau

Freitag, Mai 6, 2011 Posted by

Keine Ahnung was mich geritten hat, aber irgendwie kam ich zu dem Entschluss, mir eine Miniatur für meinen DSA-Charakter “Falk Sturmfels” zu bauen.

Vor ca. 10 Jahren bin ich aus dem Hobby ausgestiegen, mal schaun was ich heute noch zustande bekomme.

Grundlage soll ein Templar von Reaper Miniatures sein. Erst wollte ich ihn nur bemalen, dann hat mich aber der Ehrgeiz gepackt. Von einem Freund habe ich eine alte Ochsenherde bekommen und mit Modelliermasse will ich noch ein paar Anpassungen machen, die mehr dem Charakter entsprechen.

Momentan ist eine Sonne auf der Brust, der Schild ist verstärkt und am Gürtel ist eine Peitsche. Die Peitsche wird aber vielleicht noch durch eine richtige Geißel ersetzt. Mal schaun ob ich das hinbekomm.

Hier ist mal ein kleiner Zwischenstand:

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Ankunft in Greifenfurt

Freitag, April 29, 2011 Posted by

Bei einer Nacht- und Nebelaktion soll ich mit der restlichen Verstärkung über die Breite verschifft werden. Ein guter Plan und nur möglich, da die Breite trotz des Sommers übermäßig viel Wasser führt. Mit mir sollen Sappeure, Magier und Proviant nach Greifenfurt kommen, um den Belagerten das Leben bis zur Ankunft des Hauptheers zu erleichtern.

Die Überfahrt gestaltet sich als äußerst problematisch. Das Heer der Schwarzpelze hat genug Belagerungsmaschinen beim Fluss in Stellung gebracht um unsere Schiffe unter Beschuss zu nehmen. Unsere Magier können aber mit Praios’ alles verzehrendem Feuer gegenhalten, ein durchaus gutzuheißender Einsatz Madas Makel. Dennoch macht der Einsatz der wackeren Greifenfurter den Unterschied. Mit einem aufopfernden Ausfall lenken sie das Götterlose Getier so weit ab, dass wir sicher die Stadt erreichen können. Nur mit Praios’ Segen und dem Herzblut dieser Streiter konnten wir fast vollständig unser Ziel erreichen.

In Greifenfurt bleibt keine Zeit die Lage zu sondieren. Natürlich will ich erst den Befehlshaber sprechen und mich ihm vorstellig machen. Dieser lässt mich aber links liegen und sieht die Magier als primäres Ziel seiner Aufmerksamkeit an. Ist ihm denn nicht bewusst, dass nun Praios’ Auge und Faust wieder in Greifenfurt Einzug gehalten hat und das viel bedeutsamer ist, als eine Hand voll bemitleidenswerter Magiewirker…
Ich werde mir merken, wer Praios’ Wirken unterstützt und wer nicht! Oberst Praiodro di Abadal hingegen ist ein sehr zuvorkommender Offizier. Er hat sein Herz am rechten Fleck und auch dem Glauben scheint er  den richtigen Stellenwert beizumessen. Er führt mich durch die Stadt zum Büro von Marcian und klärt mich über die Situation auf. Es scheint als sei ich der einzige Geweihte der Zwölfe hier und damit Träger hoher Verantwortung.

Als erste Amtshandlung spreche ich den Grabsegen für Shafir ibn Said, einem tulamidischen  Medicus der tapfer beim Ausfall ums Leben kam. Er scheint ein wahrer Held gewesen zu sein, hoch geachtet bei seinen Freunden und Mitstreitern. Leider wird dies nicht der letzte Grabsegen der nächsten Tage bleiben.

Bei Marcian erfahre ich dann noch mehr über die Stadt. Eine Serie von Morden, um die er sich nicht kümmern kann, muss untersucht werden. Dieser Aufgabe widme ich mich gerne, da ich davon ausgehe, viel Kontakt zum Volk zu haben und so leicht an Informationen komme. Mein erster Eindruck von Marcian ist, dass er nicht genug macht, um die Situation der Stadt zu verbessern. Er verlässt sich sehr auf seine Untergebenen und scheint kaum eigene Entscheidungen zu treffen. Meinem Bild von ihm tut dies nichts Gutes.

Beim Volk komme ich gut an. Natürlich hat ihnen ein seelenheilsspendender Geweihter gefehlt. So gibt es viel zu tun und viele Leute zu treffen. Auch einige Veteranen des Bannstrahler-Ordens kann ich ausfindig machen und um mich scharen.

Tatsächlich findet in den nächsten Tagen ein Mord statt. Eine Familie wird, wie von Tieren zerfetzt, aufgefunden. Untersuchungen ergeben nicht viel, außer dass eine große Frau mit dunklen Haaren aus dem Haus gekommen sein soll. Unvorstellbar, dass eine einfache Frau solch ein Blutbad anrichten konnte. Die Beschreibung passt, wie ich später erfahre, zu Sartassa, einer Halbelfe des KGIA, die vor ein paar Wochen verschwand.
Den entscheidenden Hinweis liefert allerdings eine Recherche im Archiv. Praiodro findet einen Hinweis darauf, dass ein Dämon einst in der Stadt sein Unwesen trieb. Er wurde unter dem Altar des Praiostempels begraben, da er nicht vernichtet werden konnte. Folgerichtig schloss ich, dass dieser wohl bei den Ausgrabungen der Orks, die den Praiostempel schleiften, wieder befreit wurde. Er muss sich Sartassa zur Gefährtin gemacht haben und diese hat dann die Bevölkerung heimgesucht.

Vermutlich hat auch einer der beiden mitbekommen, dass das Archiv eine Quelle der Enthüllung war. Ich habe das Archiv ja als Quelle der Chaos und somit der Praioslosigkeit erkannt, dennoch fanden sich wertvolle Informationen. Auf alle Fälle begab der Archivar Selbstmord. Natürlich kann ich mir vorstellen, dass er seine Verfehlungen wider Praios’ Ordnung erkannt hat und sich selbst gerichtet hat. Dennoch scheint dies nicht zu dem Mann zu passen und so wird von einem Mord ausgegangen. Auch ein Feuer im Archiv spricht dafür. Das heilige Feuer war auch die einzige Möglichkeit, Ordnung in dieses Chaos zu bringen…

In der Wohnung des Archivars finden wir allerdings einen neuen Hinweis, der uns allerdings gleich entwendet wird. Der Dämon überfällt uns und entreißt uns das Dokument. Er greift uns an fügt uns schweren Schaden zu. Unsere Waffen erzielen keine Wirkung und nicht einmal Praios’ goldene Rüstung und damit das heilige Licht der Sonne haben einen Effekt gegen diese Kreatur.  Es muss sich um einen Vampir handeln und somit um ein Wesen das selbstverständlich verfolgt und zur Strecke gebracht werden muss. Wir sind allerdings in dieser Begegnung nicht erfolgreich. Wir kommen gerade noch mit unserem Leben davon, und das auch nur, weil das Monster die Lust am Spiel mit uns verliert.

Marcian sieht die Sache nicht als wichtig an. Er verteidigt dass Monster noch dazu. In Menschengestalt hat es nämlich bei der Befreiung von Greifenfurt geholfen. Diese verzerrte Argumentation kann ich nicht gutheißen. Natürlich kann kein götterfürchtiger Mensch dulden, dass solch ein von den Zwölfen verfluchtes Wesen unter den armen Bürgern der Stadt wandelt und ungerichtet Unheil verbreitet. Nein, es muss sogar die erste Priorität sein, dieses Wesen zur Strecke zu bringen und gerade Marcian, der Mitglied der heiligen Inquisition von Praios’ Kirche ist, muss die Gefahr die solch eine Situation birgt im Keim ersticken. Nein, dieser Mann ist eindeutig vom Glauben abgefallen. Nach der Belagerung muss eine Anklage erfolgen und er muss sich mit seinem ketzerischen Verhalten vor der heiligen Kirche verantworten.

Anscheinend bleibt es mir, mich diesem Monster anzunehmen. Mir und Praios’ heiliger, reinigender Flamme…

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Shafir ist tot, lang lebe Falk Sturmfels

Sonntag, April 17, 2011 Posted by

Gut ein Jahr habe ich nun mit meinem Charakter “Shafir ibn Said” DSA gespielt. Im letzten Abenteuer ist er allerdings den Heldentod gestorben. Während der Belagerung Greifenfurts von Orks ist er bei einem heroischen (aka dummen) Ausfall ums Leben gekommen. Allein gelassen von seinen Mitstreitern wurde er von einem knappen Dutzend Bogenschützen mit Pfeilen gespickt…

Nun muss also ein neuer Charakter her. So schlimm ist dies nicht, da ich mit dem alten eh nicht sonderlich glücklich war. Alchemie hat sich für mich als zu regelintensiv und umständlich herausgestellt, was sich wieder auf die Spielbarkeit des Charakters auswirkte.

Ob der neue Charakter besser spielbar ist, das muss sich erst mal zeigen. Es wird nämlich ein geweihter Bannstrahler sein. Also ein Charakter von dem in nahezu jedem Forum abgeraten ist, weil der Fanatismus der Bannstrahler zwangsläufig zu unspielbaren Hürden führt. Allerdings denke ich, dass er in unserer Gruppe dennoch möglich ist, da uns kein Magier begleitet und auch die momentane Kampagne, der Orkensturm, bisher wenig problematisch scheint. Ich habe mich auch schon mental darauf vorbereitet, den Charakter nach der Kampagne wieder zu wechseln.

Nun aber ein wenig zu Falk Sturmfels. Falk ist gebürtiger Mittelländer. Er ist in Gareth in ärmlichen Verhältnissen geboren. Dennoch ist der Glaube an den Herrn Praios stark in Falks Familie und so legt er bald die weiße Tunika an. Bei den Bannstrahlern bekommt er eine fundierte kämpferische Ausbildung. Er lernt den Umgang mit Kettenwaffen und Schildern, außerdem spezialisiert er sich auf das traditionelle lange Kettenhemd des Ordens.

Er sticht bei den Bannstrahlern nicht nur durch sein herausragendes Aussehen hervor, sondern auch durch den bedingungslosen Glauben an Praios. Ihm wird auch bewusst, dass vieles was der Orden vom Bannstrahl Praios’ macht nicht voll und ganz den Lehren der Praioskirche entspricht. Der blinde Fanatismus den seine Mitstreiter an den Tag legen kann er nicht gut heißen und so fällt er in eine Sinnkrise die Falk über weitere religiöse Studien löst. Als er die Praios-Weihe antritt ist er mental der Praios-Kirche schon viel näher als dem Orden. Der Kirche ist dies natürlich sehr recht. Da ein weniger traditioneller Geweihter Bannstrahler Ruhe in den Orden bringen kann.

Letztes besonderes Ereignis vor dem Orkensturm war die Aushebung eines Zirkels der dem Namenlosen in Gareth gehuldigt hat. Dabei hat sich Falk hohe Ehren im Orden des Bannstrahls verdient und damit das Recht, die gesegnete Waffe “Sonnenstreif” zu führen. Eine Ochsenherde mit drei güldenen Sonnen an ebensolchen Ketten. Beim Orkensturm kämpfte Falk an vorderster Front und folgte seiner Verpflichtung, den Kameraden seelische Unterstützung zu spenden.

Nach Greifenfurt zu gehen um bei der Befreiung zu helfen ist Ehrensache für Falk. Ist es doch so, dass sein Orden einst in Greifenfurt gegründet wurde. Somit meldet er sich freiwillig mit einer Verstärkungstruppe über die Breite nach Greifenfurt verschifft zu werden.

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Lang lang ist es her…

Sonntag, Januar 23, 2011 Posted by

… ich meine natürlich die letzte Aktualisierung, das soll nun aber besser werden. Ich werd mir einfach mehr Zeit nehmen.

Es gibt auch eine Ankündigung: Nächsten Samstag ist endlich wieder Spieletag!

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Rückblick – Spieletag 10.3

Montag, Mai 17, 2010 Posted by

Es sind nun schon ein paar Wochen ins Land gezogen, aber bevor ich die nächste Einladung verschicke, will ich den Rückblick noch schreiben.

Wow! So viele Leute waren da.  Wir konnten teilweise 4 Tische gleichzeitig voll machen. Das war echt toll. Zudem wurde die “Stüberl-Saison” eröffnet, also mehr Platz und die Möglichkeit auf die Terasse zu gehen. Die nächsten Spieletage werden also wieder bequemer. Außerdem gab es zwei neue Spiele: Runewars und Small World.

Leider habe ich mich auch zu Runewars hinreißen lassen, was nicht heißt, dass es schlecht ist. Vielmehr hatte ich keine Zeit mehr für andere Spiele. Eigentlich fand ich es recht gut. Es erinnerte mich stark an Twilight Imperium, nicht ganz so episch, dennoch episch genug um einige Stunden zu füllen. Außerdem braucht man dafür einen riesigen Tisch. Deshalb gingen wir auch auf die Terrasse, nur um schnell festzustellen, dass es doch noch recht kalt ist. Diese Kälte hat uns dann auch wieder rein getrieben.

Das zweite neue Spiel, Small World ist eine echte Perle. Die Idee ist zwar von Vinci abgekupfert, dennoch ist es sein Geld wert. Zumal Vinci auch nicht mehr produziert wird. Es ist ein schnelles Strategiespiel mit wahnsinnig einfachen Regeln. Jeder Spieler wählt eine Kombination aus Rasse und Spezialeigenschaft und versucht dann mit seinem Volk möglichst viele Landstriche zu erobern. Dafür bekommt er dann Siegmünzen. Interessant dabei ist, dass das Volk in jedem Spielzug schwächer wird und somit auch irgendwann untergeht. Dann wählt man ein neues Volk und das Spiel geht von vorne los. Nach einer vorgegebenen Anzahl an Runden gewinnt der Spieler mit den meisten Siegpunkten.

Weitere gespielte Spiele waren: Spank the Monkey, Wallenstein, RoboRally, Munchkin, Pandemie und viele weitere. Da ich aber den Großteil der Zeit mit Runewars beschäftigt war, kann ich darüber nicht so viel schreiben. Nächstes Mal wird kein Monster-Spiel ausgepackt, ich habe es mir fest vorgenommen.

Zum Schluss gibt es noch ein paar Bilder und ein Dankeschön an alle, die da waren!

roborally

Bild 1 von 4

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Im Wald da gibt es Räuber

Montag, April 26, 2010 Posted by

Langsam wird die Zeit eng. Der Graf von Schlangentodt leidet immer noch an Hirnwanzen und er hat wohl nur noch ein paar Tage zu leben. Wenigstens ist sein Anwesen nur noch einen halben Tag entfernt. Es sollte also durchaus zu schaffen sein, ihn von seinem Leiden zu befreien.

Meine neuen Begleiter sind auch auf dem weg dorthin und sie haben sogar Kontakt zu einem Magier. Es wird also sofort bei unserer Ankunft nach diesem Magier geschickt, denn ohne ihn kann die Heilung nicht stattfinden. In der Zwischenzeit erkläre ich dem Grafen, was mit ihm geschehen ist und wie ernst seine Lage doch ist. Der resignierende Graf nimmt all dies hin und lässt sich schließlich auch von dem Magier “behandeln”. Eine schwache Form des Donnerkeils tötete die Wanzen im Kopf des Adeligen ab und schickt ihn damit auf den Weg der Besserung.

Es geht ihm wirklich nach ein paar Tagen wieder gut. Er erholt sich schnell und kann auch bald wieder arbeiten. Natürlich ist er uns sehr dankbar. Immerhin verdankt er uns sein Leben. Dennoch bleibt nicht viel Zeit zum Feiern. Die Arbeit des Grafen hat sich natürlich in den letzten Tagen angestaut und zu allem Überfluss treibt eine Diebesbande ihr Unwesen. In der Umgebung werden in regelmäßigen Abständen Rinder gestohlen. Um den Grafen zu schonen, erklären wir uns natürlich gerne bereit, uns der Sache anzunehmen.

Es beginnt ganz unspektakulär, wir befragen die betroffenen  Bauern und folgen Spuren in einen Wald. Dort können wir eine Gruppe wappenlose Söldner beobachten, wie sie den Wald verlassen. Wir entscheiden uns sie nicht anzugreifen, da sie uns zahlenmäßig überlegen sind.
Im Wald finden wir auch eine Lichtung mit mehreren Hütten. Von dort kamen die Söldner. Wir wissen zwar nicht, was sie vorhaben, aber es scheint nichts gutes zu sein. Auf alle Fälle sind wir uns sicher, dass diese Streiter die Viehdiebstähle begangen haben. Also holen wir uns Verstärkung aus Schlangentodt und greifen die Lichtung an.

Bei Nacht schleichen wir uns an und schalten die Wachen aus der Ferne aus. Dann beginnt der Sturm. Leider haben wir ein paar Fallgruben übersehen, so dass die Söldner nun alarmiert sind.  Es beginnt ein blutiger Kampf in dem ich beinahe getötet werde. Der Magier der uns noch seit Schlangentodt begleitet kann mich aber retten.

Nachdem die Söldner besiegt wurden, konnten wir uns um die Beute kümmern. Es gab wenig spektakuläres, nur ein glatter schwarzer Stein mit roten Adern erregte mein Interesse. Er schien magisch zu sein, auch erkannte ich, dass es sich um ein Artefakt handeln würde, das magisch aufgeladen werden kann.

Man ist ja nicht umsonst neugierig, also immer rein mit der magischen Energie…

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